Heute spielen wir mal Waschsalon...
und schreiben was ganz schlaues über Farbbücher. Booah!
Was ist eigentlich ein Weißbuch, fragte sich heute das kaiserliche Hirn beim täglichen ZEIT-ONLINE Studium, denn wer bezahlt schon Geld für diese Gazette? Ein Buch von einem der ganz viel weiß? Nein, das Weißbuch im ursprünglichen Sinn ist eines der internationalen Bunt- oder Farbbücher. Darunter versteht man Dokumentensammlungen, die die Regierung eines Staates veröffentlicht, um Orientierung über politische Fragen zu geben, die meist die Außenpolitik betreffen. Die Veröffentlichung solcher diplomatischer Akten erfolgt in den verschiedenen Ländern in Büchern mit Umschlägen in bestimmten Farben: im Vereinigten Königreich sind sie blau, in Frankreich gelb, in Deutschland weiß, in den USA und in Österreich rot, in Japan grau, und in Russland waren sie bis 1917 orange. Demnach gibt´s also auch noch Rotbücher (Österreich, Spanien, zum Teil die USA), Gelbbücher (Frankreich, China), Grünbücher (Italien, Rumänien, Mexiko), Graubücher (Dänemark, Japan), Orangebücher (Niederlande, Russland (bis 1917)), Blaubücher (Großbritannien), Blauweißbücher (Finnland) und Braunbücher (DDR).
Aber Vorsicht ! Hier gibt´s gefähliche Begriffsredundanzen, denn als Braunbücher werden auch solche bezeichnet, die als teils regierungsamtliche Materialsammlungen erschienen, die nationalsozialistische Täter kenntlich machen oder faschistische Tendenzen entlarven sollen. Weiterhin wird als Blaubuch eine Liste national bedeutsamer Kultureinrichtungen in den neuen Bundesländern bezeichnet. Es beinhaltet 20 so sogenannte "Leuchttürme" des nationalen Kulturreichtums und 20 "kulturelle Gedächtnisorte", Einrichtungen die bedeutenden deutschen Persönlichkeiten gewidmet sind. Was es auch noch gibt, aber nix mit italienischer, rumänischer oder mexikanischer Außenpolitik zu tun hat, ist das Grünbuch. Damit werden Diskussionspapiere der Europäischen Kommission bezeichnet, meist zu einem bestimmten Thema, insbesondere Vorlagen für Verordnungen und Richtlinien, u.a. mit dem Zweck auf diesem Gebiet eine öffentliche und wissenschaftliche Diskussion herbeizuführen und grundlegende politische Ziele in Gang zu setzen.
Dann gibt´s aber noch das Schwarzbuch. Dies ist eine Sammlung von Negativbeispielen aus der Sicht des Autors oder Herausgebers aber auch der potentiellen Zielgruppe heraus, die in Buchform veröffentlicht werden ("Schmutzbuch"). Was dabei aber leicht in Vergessenheit gerät, ist das goldene Buch. Als goldenes Buch (sinnbildlich und wörtlich in Bezug auf den Goldschnitt der Seiten) bezeichnet man ein in Gemeinden und Städten verwendetes Buch, in dem sich Ehrengäste während eines Besuchs eintragen dürfen.
Und weil ich selbst gar nix weiß, sondern nur abschreiben tu - das aber ganz wissenschaftlich - gibt´s zum Schluß noch´ne Quellenangabe.
[http://de.wikipedia.org]
Sog. graue Literatur, ha ha ha.
PS.:
Als Graue Literatur bezeichnet man in der Bibliothekswissenschaft Bücher und andere Publikationen, die nicht über den Buchhandel vertrieben werden. Diese Veröffentlichungen werden häufig von Vereinen, Organisationen o.ä. herausgegeben. Und jetzt raten Sie (wenn diesen ganzen Mist überhaupt jemand außer mir liest) mal, wo ich das nun wieder her habe.
Was ist eigentlich ein Weißbuch, fragte sich heute das kaiserliche Hirn beim täglichen ZEIT-ONLINE Studium, denn wer bezahlt schon Geld für diese Gazette? Ein Buch von einem der ganz viel weiß? Nein, das Weißbuch im ursprünglichen Sinn ist eines der internationalen Bunt- oder Farbbücher. Darunter versteht man Dokumentensammlungen, die die Regierung eines Staates veröffentlicht, um Orientierung über politische Fragen zu geben, die meist die Außenpolitik betreffen. Die Veröffentlichung solcher diplomatischer Akten erfolgt in den verschiedenen Ländern in Büchern mit Umschlägen in bestimmten Farben: im Vereinigten Königreich sind sie blau, in Frankreich gelb, in Deutschland weiß, in den USA und in Österreich rot, in Japan grau, und in Russland waren sie bis 1917 orange. Demnach gibt´s also auch noch Rotbücher (Österreich, Spanien, zum Teil die USA), Gelbbücher (Frankreich, China), Grünbücher (Italien, Rumänien, Mexiko), Graubücher (Dänemark, Japan), Orangebücher (Niederlande, Russland (bis 1917)), Blaubücher (Großbritannien), Blauweißbücher (Finnland) und Braunbücher (DDR).
Aber Vorsicht ! Hier gibt´s gefähliche Begriffsredundanzen, denn als Braunbücher werden auch solche bezeichnet, die als teils regierungsamtliche Materialsammlungen erschienen, die nationalsozialistische Täter kenntlich machen oder faschistische Tendenzen entlarven sollen. Weiterhin wird als Blaubuch eine Liste national bedeutsamer Kultureinrichtungen in den neuen Bundesländern bezeichnet. Es beinhaltet 20 so sogenannte "Leuchttürme" des nationalen Kulturreichtums und 20 "kulturelle Gedächtnisorte", Einrichtungen die bedeutenden deutschen Persönlichkeiten gewidmet sind. Was es auch noch gibt, aber nix mit italienischer, rumänischer oder mexikanischer Außenpolitik zu tun hat, ist das Grünbuch. Damit werden Diskussionspapiere der Europäischen Kommission bezeichnet, meist zu einem bestimmten Thema, insbesondere Vorlagen für Verordnungen und Richtlinien, u.a. mit dem Zweck auf diesem Gebiet eine öffentliche und wissenschaftliche Diskussion herbeizuführen und grundlegende politische Ziele in Gang zu setzen.
Dann gibt´s aber noch das Schwarzbuch. Dies ist eine Sammlung von Negativbeispielen aus der Sicht des Autors oder Herausgebers aber auch der potentiellen Zielgruppe heraus, die in Buchform veröffentlicht werden ("Schmutzbuch"). Was dabei aber leicht in Vergessenheit gerät, ist das goldene Buch. Als goldenes Buch (sinnbildlich und wörtlich in Bezug auf den Goldschnitt der Seiten) bezeichnet man ein in Gemeinden und Städten verwendetes Buch, in dem sich Ehrengäste während eines Besuchs eintragen dürfen.
Und weil ich selbst gar nix weiß, sondern nur abschreiben tu - das aber ganz wissenschaftlich - gibt´s zum Schluß noch´ne Quellenangabe.
[http://de.wikipedia.org]
Sog. graue Literatur, ha ha ha.
PS.:
Als Graue Literatur bezeichnet man in der Bibliothekswissenschaft Bücher und andere Publikationen, die nicht über den Buchhandel vertrieben werden. Diese Veröffentlichungen werden häufig von Vereinen, Organisationen o.ä. herausgegeben. Und jetzt raten Sie (wenn diesen ganzen Mist überhaupt jemand außer mir liest) mal, wo ich das nun wieder her habe.
kaiserwilhelm - 16. Mai, 18:07